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Olympia Luft schnuppern

7. Februar 2026

Nach all dieser Vorbereitung steht nun endlich unser langersehntes Highlight auf dem Programm. Die Olympischen Spiele in Cortina. Mit coolem einheitlichem Outfit und viel Motivation ging es für uns nach Cortina. Direkt nach der Ankunft durften wir unsere Akkreditierung beim Eingang zum Athleten Dorf entgegennehmen und auch schon die ersten Interviews mit internationalen TV-Sendern geben. Diese Dokumentierten die Anreise und Ankunft der Athleten. Mit einem Gepäckwagen konnten wir unsere Taschen dann in unser Zimmer befördern. Diese waren ca. 5min Fussweg vom Eingang entfernt. Die Zimmer sind wie kleine Bungalows und bieten nicht allzu viel Platz. Da die Schweizer Skifahrerinnen alle im Hotel ausserhalb des Dorfes untergebracht sind, können manche von uns von einem Einzelzimmer profitieren. Nach dem Zimmerbezug ging es direkt zur Bahn. Da sind die Schlitten nun in Containern untergebracht und werden jeweils von den Bahntransportern vor dem Training abgeholt. So können wir unseren Teambus parkieren und müssen nicht selber für den Schlittentransport schauen.

Das Olympische Dorf bieten einige Möglichkeiten, welche wir uns sonst nicht gewohnt sind. So kann man zum Beispiel mit einem Badge immer wieder Getränke aus den Getränkeautomaten entnehmen, welche im ganzen Dorf verteilt sind. Komplett kostenlos. Man hat die Möglichkeit seine Wäsche 24/7 zu waschen und nicht mit stinkigen Kleidern trainieren zu müssen. Ebenfalls rund um die Uhr ist die Mensa/ das Essenszelt geöffnet. So kann man zu jeder Uhrzeit seinen Appetit stillen. In einer Lounge von Coca Cola kann man sein Gesicht auf eine Cola Dose gravieren lassen oder auch gegen andere Sportler «Döggälä» (Tischfussball). Ebenfalls hat es ein Fitnesscenter mit vielen Velos und Geräten, um sich fit zu halten. Swiss Olympic hat zudem einen Raum für die Schweizer Athleten eingerichtet, in dem wir an Fernsehern die anderen Events live mitverfolgen können. All das und noch viel mehr ist in Provisorischen Bauten untergebracht.

Am Tag darauf stand dann schon das erste Training auf der Bahn an. Mit dem kleinen Schlitten versuchten wir uns schnell wieder an die anspruchsvolle Bahn zu gewöhnen. Anspruchsvoll nicht im Sinne dass man stürzen kann, sondern dass man schnell ist.

Die Bahn hat mehrere Abschnitte welche entscheidend sind. Die Kurve 4 ist extrem schwierig zu fahren, da man bei der Einfahrt leicht abgewiesen wird, wenn nicht alles perfekt passt. Die Ausfahrt 9 muss passen, dass man den Speed in den unteren Bahn Teil mitnehmen kann. Schikane 12/13 muss gerade gefahren werden, dass man auch in der letzten Bergauf Passage noch genug Schwung hat.  Nach dem Training wurden viele Linien von anderen Piloten und Teams analysiert und mit den Bahntrainern besprochen. Was uns positiv stimmt ist, dass wir trotz Fehlern bei den schnellsten dabei sind. Doch wir wissen auch, dass das Vergleichen in Trainings immer schwierig ist, da gewisse schon fast polierte und andere noch sehr schlecht geschliffene Kufen haben. Am nächsten Tag entschieden wir uns dann noch zwei Fahrten mit dem grossen Schlitten zu machen, um noch mehr Routine in unser frisches Team zu bringen. Alles verlief super! Wir konnten die Laufdistanz auf die Bahn Anpassen, das Einsteigen und die Sequenz passte schon sehr gut und die Sitzpositionen waren auch schon sehr aerodynamisch. Zum Glück bestätigte dies auch wieder die Zeit. Wir gehörten erneut zu den schnellsten.

Nach diesem Training mussten wir dann nochmals unsere Sachen packen. Denn für eine Woche in der die Skeleton- und Rodelwettkämpfe stattfinden reisen wir nochmals nach Innsbruck. Dies, um nochmals einen guten Trainingsblock mit guter Infrastruktur einzubauen und nicht im Olympischen Dorf in einen Lagerkoller zu geraten.

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