Nach der EM in St. Moritz stand eigentlich noch der letzte Weltcup in Altenberg auf dem Plan. Aufgrund der Geschehnisse verzichteten wir allerdings auf diesen und wählten stattdessen den Europacup in Innsbruck als letzte Vorbereitung auf die Olympischen Spiele.
Das Programm im EC ist etwas anders aufgebaut. Daher stand bereits am Mittwoch nach nur einem Training das erste 2er Rennen auf dem Programm. Im kleinen Schlitten war klar, dass Amadou zusammen mit Michi in Cortina an den Start gehen wird. Deshalb war dieses Rennen eher als ein Training unter Fernbedienungen anzusehen. Trotzdem weiss wohl jeder Sportler dass dies meist schwierig ist. Man will sobald man am Start steht gewinnen und die anderen Sportler schlagen. Mit zwei guten Startzeiten und auch guten Fahrten mussten wir dann schnell merken, dass auch die Schlitten der Deutschen auch im Europacup extrem schnell sind. So landeten wir am Ende hinter zwei Deutschen Teams, welche wir schon in früheren Jahren an Juniorenweltmeisterschaften und EC-Rennen «bekämpft» haben auf dem 3. Rang.
Das zweite Rennen liessen wir dann aus Energietechnischen Gründen aus.
Im grossen Schlitten hingegen stand ein für uns ein wichtiges Rennen als Hauptprobe für die Olympischen Spiele an. Wegen einem Anschubtest im Dezember wurde von Verband entschieden, dass Mario Aeberhad unseren Schlitten verstärken könnte. Dies durften wir dann an diesem Rennen «testen» und sehen ob wir im Vergleich zu der EM nochmals zulegen können. Da Mario im Vergleich zu Dominik fast 20kg leichter ist, war die erste Herausforderung, so viel Gewicht aufzutreiben. Als dies dann erledigt war absolvierten wir ein Training mit zwei Läufen. In diesen hat alles super mit dem Einsteigen und Sitzen funktioniert. So stand einem guten Rennen nichts mehr im Wege.
Mit der letzten Startnummer gingen wir dann am Samstag ins Rennen. Zeitgleich mit einem Deutschen Schlitten kamen wir unten im Ziel an. Kein schlechter Anfang. Über die Startzeit im ersten waren wir ebenfalls sehr erfreut. 5.08sek und somit die schnellste Zeit im ersten Lauf aller Teams. Wir wussten aber, dass es noch schneller geht, da noch nicht alles gepasst hatte und alle etwas vom schweren Schlitten «überrascht» waren.
Mit umso mehr Motivation standen wir so im zweiten Lauf am Start. Der Schlitten ging einiges «leichter» weg, da das Timing besser passte und alle gleichzeitig schoben.
5.05sek! Nochmals eine Steigerung und deutliche Startbestzeit im zweiten Lauf. Und auch die Fahrt war 1A. mit 0.33sek fuhren wir über die Ziellinie. Und das auf einer Bahn, die sonst immer extrem kleine Abstände hat.
Wir wussten also dass auch diese Kombination super am Schlitten funktioniert.
Nun lag es am Verband einen Entscheid zu fällen, wer an Olympia auf dem Schlitten sitzt und natürlich auch anschiebt.
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